Gesund Leben

Täglich komme ich beruflich und privat auf das Thema "gesund leben" zu sprechen.

Sei es bei Personen mit Übergewicht, Nacken-, Schulter- und Rückenverspannungen, Gelenkschmerzen, fehlender Fittness und Vielem mehr!

Es gibt verschiedene Dinge, die als Risikofaktoren für Krankheiten, vermehrte Krankenhausaufenthalte und ein evtl. verkürztes Leben stehen:

  • Rauchen Sie nicht bzw. hören Sie auf zu rauchen - am besten gleich!

    Am Besten fangen Sie nie an zu rauchen oder hören Sie auf zu rauchen - am Besten gleich! Das Rauchen sorgt für andauernde Entzündungsreaktionen in der Lunge und Arterienverkalkung. Folgen sind u.a. eine Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) mit im Verlauf möglicherweise Langzeit-Sauerstoffbedarf, Herzinfarkt, Schlaganfall und peripher arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), bei der sich Arterien verengen und zu Durchblutungsstörungen führen. Im Weiteren kann Rauchen zu verschiedensten Tumoren und somit massivem Leidensdruck und Krankenhausaufenthalten führen. Es ist nie zu spät, mit dem Rauchen aufzuhören, die Reparaturfähigkeiten bleiben bis ins hohe Alter bestehen!

  • Bewegen Sie sich, treiben moderat Ausdauersport und Rücken-/Muskeltraining

    Regelmäßige Bewegung beugt Herz-Kreislauferkrankungen sowie Diabetes und Krebserkrankungen z.B. Darm- und Brustkrebs vor. Bewegen Sie sich deshalb regelmäßig an mindestens drei bis fünf Tagen in der Woche für jeweils mindestens 30 Minuten! Als moderates Ausdauertraining können Sie bspw. Walken, schnell Gehen, Joggen (wenn Sie keine Knie- oder Hüftbeschwerden haben), Radfahren, Schwimmen oder Tanzen. Am Besten integrieren Sie die Bewegung in Ihren Alltag, z.B. im Büro bei höhenverstellbarem Schreibtisch abwechselnd sitzen und stehen, ab und an anstelle TEAMs verwenden, gehen Sie zu Fuß zum Kollegen, dies fördert auch die Kollegialität und spart dennoch öfter Zeit, gehen Sie Treppen anstelle Aufzug, machen Sie regelmäßig Hals-, Nacken- und Schultergymnastik sowie Dehnübungen. Sehr wichtig ist auch das regelmäßige Training der Rückenmuskulatur mit Dehnübungen! Hierdurch senken Sie Verspannungsschmerzen und steigern die Belastbarkeit und Beweglichkeit, ebenfalls kann dadurch der Blutdruck durch Ausdauertraining gesenkt werden.

  • Ernähren Sie sich gesund

    Gesunde Ernährung bringt Ihnen in vielerlei Hinsicht Vorteile. Sie verringert Entzündungsreaktionen, verbessert die Verdauung, reduziert die Zuckerresorption im Darm und sorgt für weichere und zartere Gefäßwände, senkt das Gewicht und den Blutdruck, optimiert die Insulinsekretion, senkt den Blutzucker und Blutdruck und Übergewicht v.a. am Bauchfett.

    Achten Sie auf mediterrane Kost, Obst, Gemüse, Salat, Hülsenfrüchte, wenig rotes Fleisch, möglichst weißes Fleisch und auch nur einmal pro Woche, dafür Seefisch wie Lachs oder Thunfisch (auch nur ein- bis zweimal pro Woche aufgrund des zunehmenden Schwermetallgehalts), Öl mit viel mehrfach gesättigten Fettsäuren, den sogenannten Omega-3-Fettsäuren wie Oliven-, Raps- oder Leinöl, verwenden Sie mehr Kräuter anstelle von Salz, das den Blutdruck steigern kann, steigern Sie Ballaststoffe, die wiederum die Darmmotilität steigern, den Stuhlgang weich halten und eine Zuckerresorption verzögern und reduzieren und somit den Blutzucker senken bzw. wiederum sich auf den Blutdruck positiv auswirken.

    Ein zu hoher Blutzuckerspiegel schädigt die Gefäßinnenwände, das Herz, Nerven und kann zu Übergewicht, Diabetes und Bluthochdruck führen. Meiden Sie deshalb Zucker-reiche Getränke, wie bspw. Energiedrinks, zu viel Fruchtsäfte und Alkohol. Auch ist in Fertigprodukten häufig zu viel Zucker enthalten, wie bspw. Ketchup, Fertiggerichte, Salatsoßen. Schauen Sie die jeweilige Zutatenliste an und vergleichen Sie ähnliche Produkte nach dem Zuckerbestandteil. Bereits geringe Mengen an Alkohol sind schädlich (Alkohol wird zu Acetaldehyd, einem Nervengift abgebaut und der ursprüngliche Hinweis "Rotwein fürs Herz" ist überholt und nicht mehr empfohlen!

  • Vermeiden Sie Übergewicht

  • Reduzieren Sie Stress und machen Sie täglich Entspannungsübungen

    In vielen verschiedenen Situationen können Stress auftreten, in der Arbeit, der Familie, der Beziehung und in der Freizeit. Kurzfristige Stressphasen übersteht der Körper meist problemlos. Wenn die Stressphasen jedoch andauern und die Entspannung fehlt, kann es durch Hochregulation des Sympathikus, der andauernden Ausschüttung von Stresshormonen u.a. Adrenalin und Cortisol zu einem Anstieg der Herzfrequenz und Blutddruckanstieg sowie Anstieg des Blutzuckers mit kompensatorischer Insulinausschüttung kommen. Folglich kann dies dem gesamten Körper schaden, indem es u.a. zu Entzündungsreaktionen und ggf. Diabetes mellitus, Arteriosklerose, Herzrhythmusstörungen und Herzinfarkt sowie Schlaganfall kommt.

    Wichtig ist daher bei stressigen Phasen auf Entspannungszeiten zu achten. Sorgen Sie bewusst für Zeiten, an denen Sie den Stress vergessen und nur im Hier und Jetzt leben. Verbringen Sie entspannte Zeit mit Ihren Lieben, machen z.B. Waldspaziergänge, kochen mit Freunden oder arbeiten im Garten, lesen ein Buch, zeichnen, malen, oder musizieren, hören Entspannungsmusik, machen Atemgymnastik, progressive Muskelentspannung, eine Traumreise oder praktizieren Yoga, Qigong, Tai-Chi oder Pilates.

  • Schlafen Sie regelmäßig und ausreichend

  • Vermeiden Sie Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte und Blutzucker

  • Nutzen Sie Vorsorgeuntersuchungen